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Reformation und Gegenreformation

1519 - 1650

Die alten politischen und wirtschaftlichen Spannungen zwischen Zürich und der Innerschweiz finden eine neue Eskalationsebene: Die Religion. Der wichtigste Ottenbacher Zehntherr, die Stadt Luzern, bleibt katholisch, während die Reformation der Stadt Zürich neue Herrschaftsinstrumente in die Hände gibt. Dieses Spannungsfeld prägt das frühneuzeitliche Ottenbach.

1519Huldrych Zwingli wird Leutpriester am Zürcher Grossmünster.
1523Erste Zürcher Disputation.

1525

Reformation in Zürich vollständig durchgeführt.

1526

Nachdem sich die Ottenbacher nicht freiwillig der Reformation angeschlossen haben, lässt der Landvogt von Knonau die Bilder aus ihrer Kirche entfernen. 

1528

Berner Disputation. Der Ottenbacher Pfarrer Hans Klinger nimmt daran teil.

1529

Der Erste Kappelerkireg endet friedlich mit der Kappeler Milchsuppe. Beide Konfessionen werden anerkannt, die Unertanen müssen indessen die Konfession ihrer Herrschaft annehmen. ("cuius regio, eius religio")

1531

Im zweiten Kappelerkrieg unterschätzten die reformierten Städte Zürich und Bern die Innenschweizer und unterliegen. Neben Zwingli fällt unter anderen auch der Ottenbacher Pfarrer Klinger in der Schlacht bei Kappel am 11. Oktober. Das Dorf wird von Innerschweizer Truppen geplündert.

1614

Pfarrer Joshua Kessler verkauft den Widumhof der Pfrund an einen Bauern.

1618-1648

Das Gleichgewicht der Kräfte zwischen den reformierten und katholischen Ständen führt dazu, dass sich die Eidgenossenschaft aus dem Dreissigjährigen Krieg herauszuhalten vermag. Der Westfälische Frieden vom 24. Oktober hält ihre Loslösung vom Deutschen Reich fest.



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