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Hundekontrolle

Zuständiges Departement: Einwohnerkontrolle
Verantwortlich:

Allgemeines

Die Hundekontrolle richtet sich nach dem Hundegesetz und der dazugehörigen Hundeverordnung. Die jährliche Entrichtung der Hundeabgabe ist für alle Hunde obligatorisch und muss jeweils bis Ende März erfolgen. Das Impfobligatorium gegen Tollwut wurde per 1. April 1999 aufgehoben. Die Impfungen sind nur noch im Falle von Auslandreisen vorgeschrieben.


Hauptaufgaben
  • Verabgabung der Hundesteuern
  • Führung des Hunderegisters
  • Überprüfung der praktischen Hundeausbildung


Links



Themen



Registration von neuen Hundehaltern bei AMICUS

Sie hatten noch nie einen Hund und möchten nun einen? Dann lassen Sie sich zuerst bei uns auf der Gemeinde als Hundehalter registrieren. Ihre Benutzerdaten und Ihr Passwort werden Ihnen daraufhin per Post zugestellt. Anschliessend können Sie sich auf AMICUS unter www.amicus.ch einloggen.

Weitere Informationen finden Sie auf dem Info-Flyer und der Prozessübersicht (siehe unten) oder unter www.amicus.ch.


Registrierung und Chippen Ihres Hundes

Seit 1. Januar 2007 müssen alle Hunde und alle Welpen vor der Abgabe, oder aber spätestens bis drei Monate nach der Geburt, mit einem Mikrochip gekennzeichnet und in der Datenbank AMICUS registriert sein.

Gehen Sie mit Ihrem Hund zum Tierarzt und nehmen Sie unbedingt Ihre Personen-ID mit. Der Tierarzt implantiert Ihrem Hund einen Mikrochip und meldet bei AMICUS dass Sie der Hundehalter sind.

Hunde mit einer deutlich lesbaren Tätowierung müssen nicht neu gekennzeichnet aber ebenfalls registriert werden. Die mit der Kennzeichnung erhobenen Daten werden von den Tierärztinnen und Tierärzten direkt an AMICUS gemeldet.


Meldepflicht des Hundehalters

Die Hundehalterinnen und Hundehalter sind verpflichtet, ihre Hunde bei der Gemeinde anzumelden und folgende Mutationen mitzuteilen:
  • Namensänderungen
  • Adressänderungen
  • Halterwechsel
  • Tod des Hundes

Diese sind zusätzlich auch direkt der Chipdatenbank AMICUS (Tel. 0848 777 100) zu melden.


Abgabe

Aufgrund des Hunderegisters wird den Hundehaltern jeweils im Februar die Rechnung für die Hundeabgabe zugestellt. Auf die Ausgabe von Hundekontrollmarken wird seit 1. Januar 2007 verzichtet.

Die Jahresabgabe pro Hund beträgt Fr. 135.— (inkl. Einschreibgebühr und kantonaler Abgabe von Fr. 30.--). Die bisherige Ermässigung für die Halter/innen von Hof-/Wachhunden entfällt ab 1. Januar 2010 aufgrund der neuen gesetzlichen Grundlagen.

Erreicht ein Hund das Alter von 3 Monaten nach dem 30. Juni, so ermässigt sich die Abgabe auf die Hälfte. Geht ein Hund ein und wird kein Ersatzhund angeschafft, hat die Halterin bzw. der Halter Anspruch auf Rückerstattung der halben Abgabe, sofern das verabgabte Tier vor dem 30. Juni eingegangen ist.


„Kampfhundeverbot“ ab 1. Januar 2010

Gemäss §8 Hundegesetz ist der Erwerb, die Zucht sowie der Zuzug von Hunden mit erhöhtem Gefährdungspotential gemäss Rassetypenliste II seit dem 1. Januar 2010 verboten.

Zur Rassetypenliste II zählen Hunde, die mindestens 10 % Blutanteil von Hunden folgender Rassetypen haben:
  • American Staffordshire Terrier
  • Bull Terrier und American Bull Terrier
  • Staffordshire Bull Terrier
  • American Pit Bull Terrier, Pit Bull Terrier, Bandog und Basicdog


Praktische Hundeausbildung im Kanton Zürich

Die praktische Hundeausbildung gemäss § 7 Abs. 1 Hundegesetz ist mit Hunden der Rassetypenliste I zu besuchen. Gemäss den Übergangsbestimmungen ist der Nachweis der praktischen Hundeausbildung nur für Hunde zu erbringen, welche nach dem 31. Dezember 2010 geboren werden.

Die Ausbildung besteht aus:
  • der Welpenförderung (4 Lektionen à mindestens 50 Minuten), welche zwischen der 8. und 16. Lebenswoche zu absolvieren ist;
  • dem Junghundekurs (10 Lektionen à mindestens 50 Minuten), welcher zwischen der 16. Lebenswoche und dem 18. Lebensmonat zu besuchen ist.

Für Hundehalter, welche weder Welpen- noch Junghundekurs besucht haben (entweder den Hund erst später übernommen haben (unter 8 Jahre) oder die Kurse aus einem anderen Grund nicht besucht haben), ist der Erziehungskurs (10 bis 20 Lektionen à mindestens 50 Minuten) obligatorisch.

Die genauen Bestimmungen zur neuen praktischen Hundeausbildung finden Sie in der Hundeverordnung §§ 7 bis 14. Diese finden Sie auch im Infoflyer des Veterinäramts.

Hundehalterinnen und Hundehalter sind verpflichtet, die Bestätigung(en) über jeden besuchten Kurs innert eines Monats bei der Wohngemeinde einzureichen.

Zur Liste der bewilligten Hundeausbildner.


Sachkundenachweis

Gemäss der umfassend geänderten Tierschutzverordnung des Bundes müssen alle Hundehalter, welche seit dem 1. September 2008 einen Hund gekauft haben und zuvor noch nie einen Hund besassen, vorgängig einen Theoriekurs (Sachkundenachweis Theorie) und nach dem Erwerb des Hundes eine praktische Ausbildung (Sachkundenachweis Praxis) mit dem Hund absolvieren.

Die Übergangsfrist zum Absolvieren der Kurse dauert bis zum 1. September 2010.

Weitere Informationen siehe auf der Homepage des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV

Nach Hundetrainerinnen und - trainer in der Region suchen. (Achtung: Falls Ihr Hund die Praktische Hundeausbildung des Kantons Zürichs besuchen muss, muss der Hundeausbildner über die entsprechende Bewilligung verfügen.)

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